Diese Kunstausstellung unter dem Titel: "PVC Kunst" zeigt sozialkritische Kunstwerke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler aus internationalen Blickwinkeln ganz verschiedener Generationen. Erst im Jahre 1869 wurde von John Wesley Hyatt das erste synthetische Polymer erfunden. Damals wurde Kunststoff noch als größte Innovation gefeiert. Doch es wurde der schleichende Untergang für jeden einzelnen Ozean mit Lebewesen darin. Der Teppichmüll auf dem Gewässer ist genauso lebensbedrohlich für Tiere, wie die unter Wasser verschlungenen und treibenden Reste aus den synthetischen Fischerei-Netzen. Eine Vielzahl von Tieren verenden hilflos und elendig in den umhertreibenden Netzen. Mikroplastik findet sich heute in jedem Meerestier. Ist das gesund für den Menschen?
Zu dieser Gruppenausstellung werden Positionen (Künstler) präsentiert, die sich mit Kunststoff in ihrer künstlerischen Praxis auf vielfältige Weise kritisch auseinander setzen. Die Umweltprobleme unserer Zeit erkennen und in ihren Werken thematisieren. Kunstschaffende, die auch einen neuen Zukunftsansatz haben oder eine Lösung für das Material mit dem höchsten Umweltverschmutzungsrisiko, dem Kunststoff eruieren möchten. Die "Neue Kunst Initiative Marzahn-Hellersdorf" (www.nki-berlin.de) organisiert diese künstlerische Ausstellung. Gefördert wird diese aus Mitteln des Bezirkskulturfonds.
Eröffnung: Samstag, 18.02.2023, 18 Uhr, mit der Tanzperformance „Lovers“ von Brita Grov und Maria Helena K. Nerhus aus Norwegen
Ausstellungsdauer: 18.02.2023 – 15.04.2023
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10.00 -18.00 Uhr,
Mo. und Sa. 12.00-18.00 Uhr,
Feiertage geschlossen
Ort: Projektraum Galerie M, Marzahner Promenade 46, 12679 Berlin
Eintritt: frei
Der Projektraum ist barrierefrei zugänglich